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Università Cattolica del Sacro Cuore UNIVERSITA' CATTOLICA DEL SACRO CUORE

Das Hochschulgelände der UCSC befindet sich in fünf Städten (Mailand, Brescia, Piacenza-Cremona, Rom und Campobasso), die Uni umfasst 14 Colleges, 72 3-jähige Hauptstudiengänge (eingeführt kürzlich nach einem neuen Erlass), sieben verschiedene akademische Hochschulgrade, 54 Spezialisierungen, 47 Masterkurse und 59 post-graduate Spezialisierungskurse. Dies sind die charakterisierenden Grundzahlen der Università Cattolica del Sacro Cuore, die 1921 von Pater Agostino Gemelli gegründet und rechtlich vom italienischen Staat am 2. Oktober 1925 anerkannt wurde. In der bedeutenden Geschichte der Universität gab es sechs Rektoren seit Pater Gemelli: Francesco Vito, Ezio Franceschini, Giuseppe Lazzati, Adriano Bausola, Sergio Zaninelli und den derzeit aktiven Rektor - Lorenzo Ornaghi.

Unter den Universitäten, die in Italien zur Vergabe eines akademischen Grades akkreditiert sind, ist die Universität Cattolica del Sacro Cuore in Italien die umfassendste und vollständigste. Das Netzwerk aus Kulturentwicklungszentren dehnt sich bis auf die italienischen Inseln aus, die Universität ist sowohl stark national verankert als auch in der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft hoch anerkannt.

Dank des angesehenen Lehrkörpers, kann die Universität sich in diversen humanwissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Studien auszeichnen. Durch die angebotenen Kurse und die guten Forschungsprogramme, unterstützt und fördert die Universität interdisziplinäre Ansätze, die den StudentInnen helfen, wissenschaftliche Kompetenzen auf eine verantwortungsbewusste und selbständige Art zu erwerben.

Das umfangreiche Forschungsprogramm internationalen arbeitet eng mit 16 Colleges, 64 Instituten und 72 Forschungszentren zusammen. Das gemeinsame Ziel ist es, die Themen zu studieren und zu verstehen, die sich als wesentlich für das Wohlbefinden der Menschen gezeigt haben: die neuen Grenzen der Wirtschaft, die Bioethik, den Umweltschutz, Entwicklungen im juristischen Bereich, Familiendynamik, Massenphänomene, Evolution von politischen Systemen, neue Horizonte in der Medizin, technologische Anwendungen von Physik und Mathematik und neueste Entdeckungen der Umweltforschung.

Die Möglichkeiten akademischer Entwicklung und Wachstums enden nicht mit dem Abschluss eines akademischen Grades, sondern werden kontinuierlich erweitert durch weitere Möglichkeiten für die bereits fest in ihren beruflichen Karrieren verwurzelten Alumni, die durch extra-curriculare und post-graduale Aktivitäten in Kontakt mit den mehr als 40.000 inskribierten StudentInnen der Universität bleiben können.

Bereits mit der Inskription beginnt die Aufmerksamkeit, die jedem/jeder individuellen StudentIn entgegen gebracht wird und dies setzt sich während und nach der Vollendung des Diploms oder Grades fort. Tatsächlich ist es möglich, starke Verbindungen zwischen Universität und Berufswelt herzustellen, da von der Universität viele Leistungen angeboten werden wie Orientierungsveranstaltungen, spezialisierte Tutorien zur Begleitung und Führung der StudentInnen durch die akademische Laufbahn, Praktika und Internships, Auslandsstudien und Erasmus Programme sowohl in Europa als auch außerhalb der europäischen Länder und Job-Placement Dienstleistungen, die den Studierenden helfen, ihre zukünftige Karriere zu wählen.

CRATOS - Forschungszentrum für die Anwendung von Telematik auf Organisationen und die Gesellschaft

CRATOS, das Forschungszentrum für die Anwendung von Telematik auf Organisationen und die Gesellschaft gehört zur Fakultät für Wirtschaft der Università Cattolica del Sacro Cuore.

CRATOS führt den „Master of Management in the Network Economy“ (MiNE), den ersten internationalen Master, der sich vollständig mit den Themen der Neuen Wirtschaft beschäftigt, durch. CRATOS‘ Forschungsaktivitäten sind auf die Erfindung und Untersuchung von neuen Anwendungsformen von Informations- und Kommunikationstechnologien in Industrie und Wirtschaft – und allgemeiner in der Gesellschaft – gerichtet.

Telematik ist die Disziplin, die sich mit den Systemen befasst, die aus der kombinierten Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien entstehen. Sie entstand mit den ersten Netzwerken für die Übertragung von elektronischen Daten zwischen Computern und entwickelte sich vor allem mit der Einführung des Packet Switching und der Digitalisierung, während ersteres zum Internet führte, dem ersten globalen telematischen Netzwerk, erweiterte das andere die Vorteile der Kombination von Kommunikation und Computing zu Informationen aller Arten, einschließlich Audio, Video und Bilder.
Der Fortschritt der Telematik hat wurde immer mehr durch die Technologie als durch die Anwendung getrieben.
Erst in letzter Zeit wurde erkannt, dass der wahre Nutzen für die Gesellschaft im Allgemeinen in der Anwendung in Produktion, Handel und Dienstleistungsindustrien liegt, und im weitgehenden Einfluss der breiten Einführung auf das tägliche Leben. Eine kleine, aber wachsende ForscherInnen-Gruppe hat deshalb begonnen, ihre Aufmerksamkeit von den Problemen der Technologie zu denen der Anwendung zu legen, vom Engineering zu den sozioökonomischen Auswirkungen der Telematik. CRATOS ist eines der Früchte dieser aktuellen Richtung: ExpertInnen in den Telematik-Technologien (vor allem Multimedia-Kommunikation und Computing), die in der Anwendung dieser Technologien interessiert sind und die daher das technische Wissen mitbringen, das selten ist in den Bereichen in denen CRATOS agiert, bilden den Kern des Forschungszentrums.

Unter den Forschungsthemen im Kompetenzbereich CRATOS sind Internet und ähnliche Netzwerkanwendungen (Intranet und Extranet zum Beispiel), e-commerce, Werbung, Multimedia Conferencing, Kommunikation (Telephon, Videophone), Telearbeit, Informationssuche (vor allem im WWW, aber auch in verschiedenen Datenbanken), Video-on-demand, Kundenbetreuung, virtuelle Geschäfte, und so weiter.

Es gibt ebenso weitere Themen, die zukünftige Breitband-Telematik-Netzwerke und deren integrierte Dienstleitungen betreffen, die spezifisch für die Multimedia-Übertragung entworfen wurden. Eines der „Meta-Anwendungs“-Probleme, das behandelt werden muss, ist die Wahl der Dienstleistungen, die diese Netzwerke anbieten sollen um die Entwicklung und Nutzung neuer Anwendungen zu erleichtern.

Schließlich sollten auch Multimedia-Anwendungen erwähnt werden (mit anderen „Meta-Fragen“ zum Beispiel die Methoden der Strukturierung solcher Anwendungen betreffend oder die Nutzung der Multimedia-Techniken zur Vereinfachung des Zuganges zu telematischen Systemen bei zögernden oder nicht ausgebildeten Personen).

Leitung: Prof. Domenico Ferrari

MitarbeiterInnen im Projekt: Claudia Alborghetti, Massimo Araldi, Roberto Bernazzani, Elena Murelli

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