European Centre for Media LiteracyEuropean Centre for Media Literacy
Center for Social Innovation ZENTRUM FÜR SOZIALE INNOVATION

Seit seiner Gründung 1990 ist das Zentrum für Soziale Innovation der Weiterentwicklung von empirisch abgesicherter sozialer Innovation durch interdisziplinäre und internationale Kooperation verpflichtet. „Soziale Innovation“ ist definiert als Erfindung, Anpassung oder Anwendung von neuen gesellschaftlichen Konzepten für Entscheidungsfindungs- und -entwicklungsprozesse in der öffentlichen Verwaltung, in politischen Körperschaften, Gesetzgebung, privaten Unternehmen, sozialpartnerschaftlichen Organisationen und der Zivilgesellschaft.

Das ZSI ist ein privates, non-profit Forschungsinstitut in Wien, Österreich. Auf Basis solider sozio-ökonomischer Forschung werden vom ZSI sektorenübergreifende Aktivitäten in Bildung, Training, Politikberatung, Netzwerk-Koordination und der Organisation von Konferenzen durchgeführt. Die Arbeit ist interdisziplinär organisiert und weitgehend in internationale Netzwerke eingebettet. Europäische Themen, mit Betonung auf die EU-Erweiterung und sozioökonomische und kulturelle Nachhaltigkeit der Europäischen Union und ihrer derzeitigen und zukünftigen Mitgliedsstaaten, spielen eine wichtige Rolle in der Arbeit des ZSI.

Wissenschaftliche Qualifikationen und praktische Erfahrungen der mehr als 30 ständigen MitarbeiterInnen des ZSI umfassen vielfältige Kompetenzen einschließlich Arbeitsmarktthemen, Sozialpolitik, Aus- und Weiterbildung (inklusive der Implementierung und Verwendung von IKT für kooperatives E-Learning), ethische Geschäftsführung, E-Work, europäische Wissenschaft und Technologie, Technologiebewertung, Umwelt- und Kulturwissenschaften.

Das ZSI war und ist in zahlreiche europäische Projekte involviert – unterstützt durch spezifische Forschungsprogramme unter dem 4ten, 5ten und 6ten Europäischem Rahmenprogramm für Forschungs- und Technologieentwicklung. Eine Vielzahl von Projekten tragen auch zu anderen Gemeinschaftsprogrammen und -initiativen bei (so wie ADAPT und EMPLOYMENT, LEONARDO, SOCRATES, INTAS, COST, etc.).

Auf diesen Kompetenzen und Leistungen aufbauend, trägt das ZSI zur Erreichung der sozioökonomischen Ziele und Forschungsprioritäten bei:
die soziale, ökologische und ökonomische Weiterentwicklung der heutigen Gesellschaft zu unterstützen;
die europäische Integration zu fördern durch den Aufbau von wissenschaftlicher Kompetenz und wissensbasierter Anwendungen;
die Infrastruktur, Effektivität und Internationalisierung der Sozialwissenschaften im Europäischen Forschungsraum (ERA) auszubauen.

Thematische Prioritäten
Die Arbeit des ZSI ist in zwei Bereichen organisiert, deren thematische Schwerpunkte im Kontext der sozio-ökonomischen Transformationsprozesse zu einer wissensbasierten Gesellschaft besonders relevant sind.

Arbeit und Chancengleichheit:
In diesem Bereich führt das ZSI Studien und andere Projekte über neue Formen des Arbeitens und zum Wandel betrieblicher Organisation durch. Dies berücksichtigt:
den Aufbau von Netzwerken und Qualifizierungsmaßnahmen zur Sicherung und Förderung von Beschäftigung,
Erforschung und Unterstützung innovativer Formen der Integration von benachteiligten Gruppen,
sowie die Entwicklung von regionalen Entwicklungsstrategien.

Technik und Wissen:
Dieser Bereich geht von der Frage "Mit welchem Wissen nutzen Menschen Technik?" aus. Im Allgemeinen fokussiert der Bereich auf partizipative Technikgestaltung, sozialwissenschaftliche Innovationsforschung und Analysen der Entstehung, Verbreitung und Folgen von Technologien. Zahlreiche Projekte betreffen neue Lehr- und Lernformen, kollaboratives E-Learning in Theorie und Praxis, internetbasierte Datenbanken, virtuelle Netzwerke und Online Communities.

In diesen Bereichen bietet das ZSI Analysen und Konzepte für soziale Innovationen auf der Basis von Grundlagenforschung, Anwendungsorientierung und Beratung.
Die folgenden Umsetzungsformen zur Wissensgenerierung und -anwendung werden genutzt:
Forschung: grundlagen- und anwendungsorientierte wissenschaftliche Studien
Bildung: Planung und Durchführung von Weiterbildungskonzepten und Kursen
Beratung: Planung, Begleitung und Evaluierung von Projekten und Programmen
Netzwerke: Aufbau und Koordination von virtuellen und realen Wissens-Netzwerken


Leitung: Prof. Josef Hochgerner

MitarbeiterInnen im Projekt: Elke Dall, Astrid Haider, Maria Koller

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